Vielleicht sollten sich alle Manager eine Orchidee ins Büro stellen. Nicht zur Zierde, sondern als abschreckendes Beispiel. Denn wer diese sensible Pflanze genau betrachtet, kann von ihr lernen, welchen Fehler er keinesfalls machen darf. "Um Insekten anzulocken, täuscht die Orchidee mit Pheromonen vor, sie sei ein Sexualpartner", erklärt der Berliner Unternehmensberater Klaus-Stephan Otto. "Dieser Bluff schadet eher. Ein Insekt lässt sich zwar einmal täuschen, doch ein zweites Mal kommt es nicht zurück. Außerdem teilt es Artgenossen mit, dass sich der Anflug auf die Orchidee nicht lohnt." Das sei einer der Gründe dafür, dass Orchideen vom Aussterben bedroht seien. Je mehr Insekten sich für eine Pflanze interessieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Pollen weitergetragen werden. Blumen, die nicht versuchen zu tricksen, sind im Vorteil bei der Fortpflanzung.
Schmetterlingsflügel dienen Forschern bei General Electric (GE) als Vorbild für hochempfindliche Chemie-Sensoren. "GEs bioinspirierte Sensorplattform kann den Nachweis chemischer Gefahrenstoffe deutlich empfindlicher, schneller und genauer machen", sagt Radislav Potyralio, Wissenschaftler bei GE Global Research http://www.ge.com/research. Möglich machen das spezielle Nanonstrukturen wie im Insektenflügel.
Damit militärische Roboter effizienter im Gelände navigieren können, setzen Forscher an der Boston University http://www.bu.edu auf das Vorbild des Rattengehirns. Denn Ratten können sehr gut neue Umgebungen erkunden. Nach aktuellen neurologischen Untersuchungen liegt das nicht zuletzt an speziellen Neuronen, den sogenannten "Grid Cells". Die Wissenschaftler arbeiten daher an Roboter-Navigationsalgorithmen, die sich diese Zellen zum Vorbild nehmen.
Einen Superkleber für mögliche medizinische Anwendungen haben Forscher der Universität Wien in einem marinen Krebstier ausgemacht. Die gestielte Meereichel (Dosima fascicularis) ist in der Lage wie ein Floß an der Meeresoberfläche zu schwimmen und sich an nahezu allen Flächen festzuheften. Dazu produziert das Tier eine besondere Art von Zement.
An superhydrophoben, also stark wasserabweisenden Oberflächen perlen nicht nur Wassertropfen und Schmutzteilchen ab, sondern auch Seepocken und anderes Getier, das sich auf Schiffsrümpfen gerne ansiedelt und weder von Kapitän noch Reeder besonders geschätzt werden. Das macht diese Materialien nicht nur für schmutzresistente Alltagsgegenstände, sondern auch für das milliardenschwere Geschäft der Antifouling-Anstriche interessant.
Mit dem robotischen Exoskelett "Rex" kann ein Rollstuhlfahrer wieder gehen. Das hat der Neuseeländer Hayden Allen ausprobiert. Der durch eine Rückenmarksverletzung gelähmte Mann ist einer der ersten, der am eigenen Leib den Nutzen der Roboterbeine erleben konnte. Noch dieses Jahr will das Unternehmen Rex Bionics http://www.rexbionics.com sein System in Neuseeland auf den Markt bringen. Ab 2011 soll Rex an den Rollstuhl Gefesselten in aller Welt neue Möglichkeiten wie das Stiegensteigen eröffnen.
Die spezielle Kristallform der Aragonitkristalle im Perlmutt kann durch einen Transformationsprozess nachgebildet werden. Dieser Nachweis ist dem Forscherteam um Dirk Volkmer vom Lehrstuhl für Festkörperchemie an der Universität Augsburg http://www.physik.uni-augsburg.de gelungen. Dabei spielt "flüssiges" an der Kristallisation gehindertes Calciumcarbonat eine entscheidende Rolle. Die Erkenntnis ist ein weiterer Schritt zur Entwicklung von innovativen Materialien, die die gleichen positiven Eigenschaften aufweisen wie Perlmutt.
Azteca andreae praktiziert eine perfide Jagdstrategie: Die Angehörigen der südamerikanischen Ameisenart reihen sich an den Rändern von Blattunterseiten mit gespreizten Kiefern auf und warten, dass sich Beute über ihnen niederlässt. Sobald das geschehen ist, beißen sie in die Füße oder Flügel des Opfers und nageln es damit regelrecht fest. Das gefangene Insekt kann nicht mehr fliehen und wird schließlich von einer Vielzahl herbeiströmender Ameisen überwältigt und verspeist.
Eine Tasse und ein Messer können zwar aus demselben Material bestehen, schreiben der Harvard-Forscher Robert Wood und Kollegen, trotzdem erfüllen beide auf Grund ihrer Form nur eine einzige festgelegte Aufgabe. Diesem Missstand auf längere Sicht Abhilfe zu schaffen, ist erklärtes Ziel des Forscherteams. Mit einer "intelligenten" Scheibe, die sich nach einem im Voraus berechneten Plan zusammenfalten kann, machten sie nun den Anfang. Ihr rund vier Quadratzentimeter großer Prototyp kann die Form eines Papierfliegers und eines gefalteten Schiffchens annehmen. Das Prinzip lässt sich jedoch zukünftig so erweitern, dass sich die Scheibe zu praktisch jeder Form zusammenfaltet.
Physiker an der University of Cambridge haben es geschafft, das Schillern von Schmetterlingsflügeln in hellen, bunten Farben mit künstlichen Nanostrukturen nachzumachen. Dieser Effekt könnte anderwärtig genutzt werden. "Sicherheitsdrucktechnik ist eine der offensichtlichsten Anwendungen", meint Mathias Kolle, Doktorand am Fachbereich Physik in Cambridge http://www.phy.cam.ac.uk, gegenüber pressetext. Das biologische Vorbild verspricht also fälschungssicherere Geldscheine und Ausweise.
Nach dem Vorbild der Wundversiegelung bei Lianen ist Forscherinnen und Forschern der Uni Freiburg nun die Übertragung auf technische Materialien im Labormaßstab gelungen. Eine erste technische Anwendung ist eine selbstheilende Membran für pneumatische, also luftgefüllte Strukturen, wie etwa Reifen. Das Forschungsteam um die Biologin Dr. Olga Speck vom Kompetenznetz Biomimetik hat eine bionische Beschichtung entwickelt, die Verletzungen pneumatischer Strukturen schnell und effizient repariert. Das Projekt wird seit 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Bionik – Innovationen aus der Natur“ gefördert. In dem interdisziplinären Forschungsprojekt arbeiten Biologen des Botanischen Gartens der Universität Freiburg und Chemiker des Freiburger Materialforschungszentrums sowie Physiker und Ingenieure des schweizerischen Materialprüfungsamts EMPA Dübendorf an Selbstheilungsprozessen in Natur und Technik.
Um den Treibstoffverbrauch von Flugzeugen und Schiffen zu senken, ist es notwendig den Strömungswiderstand zu reduzieren. Ein innovatives Lacksystem macht das möglich. Das senkt nicht nur Kosten, sondern reduziert auch den CO2-Ausstoß. Das Vorbild für die Struktur des Lacks kommt aus der Natur: Die Schuppen schnell schwimmender Haie sind so aufgebaut, dass sie den Strömungswiderstand deutlich verringern.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM http://www.ifam.fraunhofer.de in Bremen haben einen Lack entwickelt, der den Strömungswiderstand bei Flugzeugen und Schiffen reduzieren kann. Die Grundidee für diese Erfindung lieferte die Haut von Haien. Die Hautoberfläche der eleganten Raubfische ist so aufgebaut, dass sie den Strömungswiderstand deutlich verringern kann.
Ein deutsches Forscherteam von den Universitäten Bonn, Karlsruhe und Rostock hat in einer unscheinbaren Pflanze erstaunliche Eigenschaften entdeckt, die beim Energiesparen helfen könnten. Die Oberflächenhaare des Schwimmfarns Salvinia molesta könnten Schiffen zu einem zehn Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch verhelfen. Die weltweite Kraftstoffeinsparung könnte bis zu einem Prozent betragen.
Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Forschungsprojektes wurden an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim und dem ITCF Denkendorf (AiF-Nr. 15142 N/1) schmutzabweisende Textilien entwickelt, die den aus der Natur bekannten Lotus-Effekt optimal nutzen.
Für die Raubwanze Triatoma infestans ist es überlebenswichtig, dass das Blut nicht gerinnt, während sie es ihrem Wirt abzapft. Das erreicht sie mit Hilfe eines Proteins im Mitteldarm. Forscher haben sich diese Technik nun zu Eigen gemacht und aus dem Protein einen Hemmstoff entwickelt, der künftig vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen soll.
Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg haben nun den Stoff auf seine Wirksamkeit überprüft und können bestätigen: Das Mittel wirkt hervorragend, ohne dabei die wichtige Blutstillung zu beeinträchtigen! Ein Medikament, nach dem die Wissenschaft bereits seit Jahren sucht.
Muscheln benutzen von ihnen produzierte stabile und dehnbare Fasern - Muschelseide oder Byssus genannt -, um an felsigen Küsten der Kraft der Brandung standzuhalten. Die einzelnen Stränge der Byssus werden von der Muschel in einem Prozess, der dem Spritzgussverfahren ähnelt, gebildet. Die dehnbaren Fasern sind von einer dünnen, harten Oberhaut aus einem biologischen Polymer bedeckt, die an Sandpapier erinnert. Obwohl so hart wie etwa Epoxid, ist diese knubblige Oberhaut dennoch erstaunlich strapazierbar: Sogar bei hundertprozentiger Dehnung reißt oder bricht sie nicht. Sie ist dafür verantwortlich, dass sich die ungeheure Energie der Brandungswellen verteilt, und schützt die Muschel vor Abriebschäden durch Gestein und Geröll in den Wassermassen.
Bislang ist Spinnenseide vor allem für ihre herausragende Belastbarkeit bekannt. Einen deutlich weniger beachteten Aspekt haben jetzt Forscher um Yongmei Zheng von der Pekinger Universität für Luft- und Raumfahrt in Augenschein genommen: Die Fasern ziehen auf effiziente Weise Wasser aus der Luftfeuchtigkeit - ein Phänomen, das sich in der Natur besonders in den frühen Morgenstunden beobachten lässt, wenn dicke Tautropfen an den Fäden eines Spinnennetzes hängen
Noch sind U-Boote auf ihre Kameras, Sonar und ein wachsames Auge des Bedieners angewiesen, aber das könnte sich ändern: Ein den Sinnesorganen von Fischen nachempfundenes System soll Tauchfahrzeugen künftig eine Art Rundumblick gewähren - und das selbst in lichtlosen Tiefen. Forscher kopierten dazu die Funktionsweise des so genannten Seitenlinienorgans, mit dem viele Meeresbewohner Objekte anhand feinster Wasserverwirbelungen wahrnehmen können.
Was Menschenkinder lange üben müssen, das wird Fischen schon in die Wiege gelegt. Selbst synchrones Schwimmen mit tausenden Anderen fällt ihnen von Anfang an leicht. Jeder tut dann, was auch sein Nebenmann macht und fügt sich in die Gemeinschaft ein. Genaue Gruppenregeln sind dabei dennoch notwendig.
Einige Tiere können auf glatten Oberflächen laufen ohne herunterzufallen – zum Beispiel der Schildkäfer Hemisphaerota cyanea: Er nutzt die Oberflächenspannung vieler kleiner Wassertröpfchen, um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. So kann er dem Hundertfachen seines eigenen Körpergewichts standhalten. Michael Vogel und Paul Steen von der Cornell University in Ithaca haben sich die Strategie des Käfers abgeguckt und ein Klebesystem entwickelt, das sich die nasse Bodenhaftung zu Nutze macht und bei Bedarf an- und abgeschaltet werden kann.
Risse in der Fruchtblase und austretendes Fruchtwasser gehören zu den häufigeren Komplikationen der Schwangerschaft und können bei zu großen Flüssigkeitsverlusten ernsthafte Probleme für das Ungeborene verursachen - bis hin zu Frühgeburten. Ein neuer Klebstoff auf Muschelbasis könnte Löcher vielleicht gut verträglich flicken, hoffen nun Phillip Messersmith von der Northwestern University in Evanston und seine Kollegen.
Ein Schleimpilz schafft in wenigen Stunden, wofür Ingenieure Monate brauchen: Er ermittelt die effizientesten Verbindungen zwischen Städten im Großraum Tokio.
Ein Phänomen, das künstlich nachvollzogen werden soll, könnte die Zukunft der Energieversorgung radikal verändern. Es geht um den Vorgang der Photosythese, den chinesische Forscher auf einem künstlichen Blatt nachahmen wollen. Damit soll Wasser in die zwei Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff geteilt werden.
Muscheln bestehen aus dem äußerst bruchfesten Material Perlmutt, in dem Proteine und Kalziumkarbonat im optimalen Schichtdickenverhältnis übereinander geschichtet sind. Nach diesem Muster haben Zaklina Burghard vom Max-Planck-Instituts für Metallforschung und ihr Team nun Titandioxid und ein Polymer übereinander gestapelt und auf diese Weise einen stabilen Verbundstoff herstellt.
Werden Windräder mit senkrechter Drehachse gebaut, können sie in kleinerem Abstand zueinander aufgestellt werden und produzieren dabei mehr Strom. Zu diesem Schluss kommen Forscher vom California Institute of Technology http://www.caltech.edu. Sie zeigten in Simulationen, dass derartige Windrad-Konstruktionen sogar hundertmal mehr Energie pro Flächeneinheit erzeugen können wie heute übliche Anlagen. Demnächst soll das Konzept, das von Fischschwarm-Analysen inspiriert wurde, in Testanlagen überprüft werden.
Ein Hilfswerkzeug, das Ingenieuren bei der Suche nach in der Natur vorhandenen Lösungsstrategien helfen soll, präsentieren Forscher des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO http://www.innovation.iao.fraunhofer.de. Das als "BioPat" bezeichnete Tool übersetzt technische Fragestellungen in biologische und durchforstet die Forschungsliteratur nach existierenden Lösungen der Natur. Ist es bisher nur im internen Gebrauch, soll es eines Tages in der Forschung und Entwicklung sowie in der Industrie die Arbeit erleichtern.
Der bei der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH (HSVA) unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) - im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreuten Verbundprojekts "HAI-TECH" - durchgeführte Versuch führte zu einem positiven Ergebnis.
Das Robotik-Unternehmen Boston Dynamics http://www.bostondynamics.com hat gestern, Montag, auf YouTube ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie sich ein Prototyp des humanoiden Roboters "PETMAN" in einem recht zügigen, menschenähnlichem Gang fortbewegt. Das ist ein wichtiger erster Schritt für den Roboter, der in weiterer Folge Schutzkleidung für die US Army testen soll.
Der Superkleber, mit dem sich Seepocken an Boote und andere Oberflächen haften, beruht auf dem gleichen Prinzip wie die Blutgerinnung. US-Forscher haben den Leim, der die Krustentiere für Bootsbesitzer zu verhassten Plagegeistern macht, genauer untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass wie bei der Blutgerinnung eine Flüssigkeit produziert wird, deren Einzelbestandteile sich nach der Ausscheidung zu langkettigen Molekülen verbinden. Dadurch entsteht ein sehr wirksamer Klebstoff, der immer zähflüssiger und schließlich fest wird. Offenbar wirken im Blut und bei den Seepocken sogar die gleichen Schlüsselmoleküle: Die Forscher fanden im Seepockensekret sogenannte Proteasen, die auch im Blut Kettenreaktionen in Gang setzten, an deren Ende die verklumpten Einzelteile stehen.
Sitzentwickler Thomas Klawitter und drei Teams von Konstrukteuren fanden bei näherem Hinsehen jede Menge Möglichkeiten, Komfort, Sicherheit und Gewichtsersparnis bei Autositzen zu optimieren. Sie liessen sich dabei unter anderem von Wasserbewohnern leiten.
Die Fahrzeuge der Zukunft sollen sich im Straßenverkehr wie Schwärme bewegen und zwar ohne zu kollidieren - so sieht die Vision des Auto-Herstellers Nissan http://www.nissan-global.com aus. Die Technik hinter dem System stellt Nissan mit dem Eporo vor, einem kleinen Roboter, der sich mit seinesgleichen in Schwärmen bewegen kann, berichtet die BBC. Das Vorbild dafür ist das Verhalten der Fische. Nissan nimmt sich nicht zum ersten Mal die Tierwelt als Vorbild. Im vergangenen Jahr analysierten die Entwickler das Ausweichverhalten von Hummeln, um das Autofahren sicherer zu machen.
Die Fahrzeuge der Zukunft sollen sich im Straßenverkehr wie Schwärme bewegen und zwar ohne zu kollidieren - so sieht die Vision des Auto-Herstellers Nissan http://www.nissan-global.com aus. Die Technik hinter dem System stellt Nissan mit dem Eporo vor, einem kleinen Roboter, der sich mit seinesgleichen in Schwärmen bewegen kann, berichtet die BBC. Das Vorbild dafür ist das Verhalten der Fische. Nissan nimmt sich nicht zum ersten Mal die Tierwelt als Vorbild. Im vergangenen Jahr analysierten die Entwickler das Ausweichverhalten von Hummeln, um das Autofahren sicherer zu machen.
Forscher am Ocean Technologies Lab http://staff.bath.ac.uk/enswmm/lab der University of Bath haben einen schwimmenden Roboter entwickelt, der auf einen fischähnlichen Flossenschlag statt einem Propeller als Antriebssystem setzt. Dadurch kann sich der "Gymnobot" in komplexen Flachwasser-Umgebungen besser bewegen. "Ein konventioneller Propeller kann sich hoffnungslos in Seetang verfangen und in beengten Kanälen oder Korallenriffen sich oder die Umgebung durch Anschlagen schwer beschädigen", meint William Megill, Biomimetrik-Spezialist am Ocean Technologies Lab, gegenüber pressetext. Eben solche Probleme kann die flexible Flosse verhindern. Gleichzeitig ist die Antriebslösung potenziell energieeffizienter und auch für den Tiefsee-Einsatz interessant.
Das aufmerksame Beobachten der Natur liefert dem Menschen ganz neue Einsichten in seinen Lebensraum. Die Bionik hat seit ihrem relativ kurzen Bestehen in der Liste anerkannter Wissenschaften schon viele Beobachtungen gemacht und teilweise auch atemberaubende Erkenntnisse gebracht.
Beobachtungen aus dem Tierreich können für das Zusammenleben der Menschen von großem Vorteil sein. Ein Beispiel dafür liefert das Schwarmverhalten von Fischen, berichtet Jens Krause vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei http://www.igb-berlin.de in der Zeitschrift "Philosophical Transactions of the Royal Society B". Da die Tiere nur beschränkt gelehrig sind, konzentrierte sich der Fischexperte auf die Untersuchung von Menschenmengen. "Es ist eine Illusion zu glauben, dass der Mensch sein Verhalten nur aufgrund von Informationen aus Wörtern oder Gesten anderer ausrichtet. Oft kopieren wir das Verhalten anderer, sei es bewusst oder unbewusst", so der Berliner Wissenschaftler im pressetext-Interview.
Forscher der US-Eliteuniversität Harvard haben die Entwicklung von kompakten Bienen-artigen Flugrobotern in Angriff genommen. Die mobilen Leichtgewichte werden dabei nicht nur im Aufbau dem biologischen Vorbild folgen und dazu mit speziellen Sensoren ausgerüstet werden. Auch das intelligente Schwarmverhalten der Insekten will das interdisziplinäre Team durch geeignete Algorithmen nachempfinden. "Diese Forschung hat zum Ziel, die Biologie der Bienen besser zu verstehen und dieses Verständnis zu nutzen, um verschiedene Bereiche der Informatik und Ingenieurskunst voranzutreiben", betont Projektleiter Robert Wood, Assistenzprofessor für Elektrotechnik an der Harvard School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) http://seas.harvard.edu. Um das zu ermöglichen, stellt die National Science Foundation Fördermittel in der Höhe von zehn Mio. Dollar bereit.
Geckos benutzen das perfekte Haftsystem ihrer Zehen nur ab einer gewissen Neigung. Das berichten Biologen der University of Calgary http://www.ucalgary.ca und der Clemson University http://www.clemson.edu in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B. Sie konnten nachweisen, dass Geckozehen, die für ihre perfekte Haftung an glatte Oberflächen bekannt sind, erst ab einem bestimmten Einfallswinkel auf Haftwirkung umschalten. Dabei büßen sie auf rauen, geneigten Oberflächen allerdings an Laufgeschwindigkeit ein. Bei flachem Untergrund verzichten Geckos hingegen auf ihr Haftsystem, selbst wenn sie dabei ausrutschen sollten.
Roboterfische könnten eine große Zukunft haben. An der ETH Zürich entwickelt ein Maschinenbaustudent nun einen nautical robot für vielerlei Einsatzzwecke. Inspiriert hatte ihn ein Artikel in Spektrum der Wissenschaft.
Vor die Wahl gestellt, entscheiden sich dezentral organisierte Insektenvölker - etwa Ameisenstaaten - überwiegend rational. Eventuell irrationale Festlegungen einzelner Mitglieder der Kolonie werden offensichtlich durch gruppendynamische Prozesse verhindert, berichten Susan Edwards von der Princeton University und Stephen Pratt von der Arizona State University in Tempe.
Scheinbar plumpe Schmeißfliegen sind wahre Flugkünstler. Plötzliche Richtungsänderungen, in der Luft stehen und punktgenaue Landungen sind für sie selbstverständlich. Extrem schnelle Augen helfen ihnen, im rasanten Hin und Her die Orientierung nicht zu verlieren. Doch: Wie verarbeitet ihr winziges Gehirn die Vielzahl der Bilder und Signale? Um das zu ergründen, haben Wissenschaftler des Münchner Exzellenzclusters "Cognition for Technical Systems (CoTeSys)" einen Flugsimulator für Fliegen gebaut. Hier erforschen sie, was in den Fliegengehirnen abläuft. Ihr Ziel: Dass Menschen diese Fähigkeiten nutzen können, etwa für Roboter, die eigenständig ihre Umgebung wahrnehmen und daraus lernen.
Geht es nach dem Willen britischer Forscher, wird ein neuartiges System die Prüfung von Frachtcontainern revolutionieren. Sie entwickeln ein Roboter-Frettchen, das der Suche nach Drogen und Waffen, aber auch nach illegal Einreisenden dient. Das 30 Zentimeter große "Cargo Screening Ferret" ist laut Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) http://www.epsrc.ac.uk das weltweit erste Frachtprüf-System, das darauf zugeschnitten ist, im Inneren normaler Frachtcontainer zu arbeiten. Die Lösung setzt auf empfindliche Sensoren auf laser- und faseroptischer Basis, um winzige Spuren chemischer Substanzen nachzuweisen. Zum Einsatz kommen soll das Robo-Frettchen an Häfen und auf Flughäfen.
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://www.mit.edu haben einen schnellen, sehr breitbandigen und stromsparenden Funkchip entwickelt, der sich das Hörorgan des menschlichen Innenohrs, die Cochlea, zum Vorbild nimmt. Denn das Organ ist äußerst leistungsfähig. "Desto mehr ich mir das Ohr angesehen habe, desto klarer wurde mir, dass es praktisch ein Super-Empfänger mit 3.500 parallelen Kanälen ist", meint Rahul Sarpeshkar, Extraordinarius für Elektrotechnik und Informatik am MIT. Nach diesem Vorbild ist ein Chip entstanden, der ein breites Funkfrequenzspektrum effizient analysieren kann. Das ist interessant für den kognitiven Funk - also intelligente Allround-Geräte, die diverse Signale von Mobilfunk über WLAN bis hin zu TV-Übertragungen empfangen und einzelne Frequenzen gezielt auswählen können.
Ob wir hören, tasten oder schlicht erfolgreich das Gleichgewicht halten - wir verdanken es Zellen unseres Körpers, die mechanische Reize in chemische Signale umwandeln können. Das dabei von der Natur vorgelebte Prinzip inspirierte Materialforscher nun zu einer Kunststoffkreation, die auf äußere Einflüsse reagiert.
Tiere und andere Lebewesen entwickeln ihre Bewegungsabläufe nach dem gleichen Prinzip wie die fließende unbelebte Natur. Das behaupten der Mechanikwissenschaftler Adrian Bejan von der Duke University http://www.duke.edu und der Biologe James Marden von der Penn State University http://www.psu.edu im Fachjournal Physics of Life Review. Sie entdeckten, dass ein Gesetz zur Entstehung fließender Formen von Mineralien, Wasser, Luft und Himmelskörpern auch für alle Lebewesen wie Pflanzen, Tiere, Pilze, Einzeller und Bakterien gültig ist. Die Evolution ihrer Bewegung verfolge laut den Forschern ebenfalls stets das Ziel, ins Gleichgewicht zu kommen und Widerstände zu minimieren. "Die Evolution der belebten Natur geschieht analog zur Formentwicklung bei unbelebten Fließsystemen", erklärt Bejan. Diese Erkenntnis könne verschiedenartige Perspektiven aus unterschiedlichen Disziplinen miteinander vereinen.
Ende April ist unter dem Titel "Komplexität meistern - Lernen von der Natur" eine DVD mit den Vorträgen des 3. Internationalen Bionik-Kongresses für das Top-Management Ende Oktober 2008 in Luzern erschienen. Nähere Infos gibt es unter dem Menüpunkt Medien/DVDs. mehr...
Wenn man die starren Flügel eines Flugzeugs mit künstlichen Borsten
versieht, die Vogelfedern ähnlich sind, könnte man die Effizienz
deutlich steigern, kommen italienische Wissenschaftler zum Schluss. Bei
einem Versuch mit einem Zylinder ist es dem Team um Alessandro Bottaro
von der Universität Genua http://www.dicat.unige.it
gelungen, zu zeigen, wie die Federn den Luftwiderstand deutlich
verringerten. Ähnliche Auswirkungen würden die federähnlichen
Strukturen übrigens auch bei Unterwasserfahrzeugen zeigen, berichtet
das Wissenschaftsmagazin Journal of Fluid Mechanics. mehr...
Obwohl der Blinde Höhlensalmler (Astyanax fasciatus) nichts sieht,
könnte er in der Entwicklung neuartiger Bewegungssensoren eine
wesentliche Rolle spielen. Ein Forscherteam der Georgia Tech http://www.gatech.edu
hat dies beim Treffen der American Physical Society behauptet. Die
Forscher arbeiten daran, das hochentwickelte Sinnesorgan der Fische zu
kopieren und für zukünftige Unterwasser-Sensoren zu nutzen. Diese
Systeme könnten besser funktionieren als bisherige Sonarsysteme. mehr...
Maschendraht ist nicht gerade wasserdicht und daher nicht unbedingt
das bevorzugte Baumaterial für ein Schiff. Zwei chinesischen Forschern
ist es dennoch gelungen, kleine Boote aus einem speziell behandeltem
Kupfergeflecht zu bauen. Die Drahtschiffchen schwimmen nicht nur,
sondern bewegen sich sogar schneller und können mehr Ladung tragen als
Boote aus gewöhnlichen Materialien. Warum das funktioniert: Das
Kupfergewebe ist extrem wasserabweisend, wodurch sich ein dünner
Luftfilm zwischen Wasser und Boot bildet, berichten Qinmin Pan und Min
Wang vom Institute of Technology in Harbin.
Die italienische Forscherin Rita Pizzi, die anlässlich des
EU-finanzierten Living Networks Lab seit sieben Jahren ein
multidsiziplinäres Team aus Physikern, Elektronikingenieuren und
Informatikexperten leitet, erläutert: "Mit Hilfe unserer
Forschungsarbeit wird künftig eine Verbindung von mechanischen Greifern
mit dem menschlichen Nervensystem möglich sein. Kernstück ist eine
Neuronenkultur, die auf einem mit 20 Mikrometern langen Elektroden
versehenen Petriglas kultiviert wird. " Die auf diesen "Multielectrode
Arrays" verteilten Neuronen stammen aus Stammzellen, die im Jahre 1999
anlässlich einer Fehlgeburt in der zehnten Schwangerschaftswoche
entnommen worden waren.
Das Neuronennetz ist in der Lage, sich
in Abhängigkeit von Außenreizen selbständig zu organisieren und zu
reagieren. Die dabei entstehenden Ströme werden durch ein als
"Inductive Tracting Self Organisation Map" (Itsom) bekanntes
angebrachtes künstliches Neuronennetz entschlüsselt. Der mit diesem
System verbundene Roboter wurde der Stimulanz durch Digitalbilder
unterzogen, die aus vier jeweils aus 64 Punkten zusammengesetzten
Richtungspfeilen bestanden. Dabei lernte Cremino, diesen folgend in die
richtige Richtung zu laufen. Die Gehbefehle wurden mit einer
Treffsicherheit von 90,5 Prozent ausgeführt.
Es gebe in der
Welt zwar mehrere Forscherteams, so die italienische Wissenschaftlerin,
die sich mit Hybridkreaturen dieser Art beschäftigen. Jedoch niemand
benutze dabei menschliche Nervenzellen. Der eigentliche Erfolg der
Forschungsarbeit sei, dass sie ein wirksames Messinstrument an die Hand
gibt, um die erzielten Lernergebnisse exakt zu ermitteln. Am Ende des
voraussichtlich noch langen Weges könnte die Entwicklung serienreifer
Cyborgs stehen. Auf jeden Fall wünscht sich Pizzi, dass die in Mailand
durchgeführten Versuche zu einem ständig verbesserten Verständnis des
Nervenkodex und der dazugehörigen Lernvorgänge führen. Diese
Lernpozesse könnten künftig sogar als neue Schnittstellen zu Computern
oder in der Bionik eingesetzt werden. Einzelheiten der Studie sind in
der Fachzeitschrift "Biosystems" beschrieben
Die Natur dient Wissenschaftlern oft als Vorbild – hatte sie doch viel Zeit,
ausgeklügelte Mechanismen zu entwickeln. Selbstheilende Oberflächen sind
eines der zahlreichen Beispiele, bei denen sich das Abschauen bereits lohnte.
Eine neue Variante kuriert sich mit Hilfe von Sonnenlicht. mehr...
Ein Bienenvolk und jede Menge Robotik:
Mit einer Kombination von Tier und Technik wollen Forscher der
Universität Würzburg ein Instrument schaffen, mit dem sich die Umwelt
günstig und großflächig überwachen lässt. Die EU fördert das Projekt
mit 500.000 Euro.
Was haben ein Bienenvolk und ein Roboter gemeinsam? Beide sind
höchst komplexe Systeme. Und was kommt dabei heraus, wenn man diese
Systeme miteinander kombiniert? Möglicherweise ein "Biosensornetz zum
großflächigen Umweltmonitoring". So lautet der Name eines neuen
Forschungsprojekts an der Universität Würzburg, an dem die
Bienenforscher um Professor Jürgen Tautz und die Roboterspezialisten
um Professor Klaus Schilling seit dem 1. März arbeiten. Ziel soll
es unter anderem sein, mit Hilfe der Bienen und der Roboter große
Flächen schnell und dauerhaft auf potenzielle Schadstoffe zu
untersuchen. Aber auch andere Einsatzgebiete sind denkbar. mehr...
Forscher an der schottischen Robert Gordon University (RGU) http://www.rgu.ac.uk
haben einen Roboter immer neue Fortbewegungsmethoden erlernen lassen -
ganz nach dem biologischen Vorbild der Evolution. Möglich wird das
durch einen "inkrementellen evolutionären Algorithmus", durch den bei
neuen Bewegungs-Herausforderungen zusätzliche Knoten in einem
neuronalen Netz genutzt werden können. "Wenn wir wirklich komplexe
humanoide Roboter schaffen wollen, mit immer mehr Sensoren und
komplexen Verhaltensmustern, ist es unerlässlich, dass sie mit der Zeit
an Komplexität gewinnen können - genau, wie es bei Lebewesen der Fall
war", meint Christopher MacLeod, Artificial Intelligence Engineer an
der RGU, gegenüber New Scientist. Vorbild für die schrittweise
Entwicklung des neuronalen Netzes ist die Evolution des biologischen
Gehirns. mehr...
Verbesserte künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere
Computerprogramme zur Gesichtserkennung könnten ausgerechnet durch das
einfache Vorbild des Bienengehirns Realität werden. Dieser Ansicht ist
der Bienenexperte Adrian Dyer, Mitarbeiter am Department of Physiology
der australischen Monash University http://www.monash.edu.au.
"Die Idee dahinter, in Insektengehirnen nach möglichen neuen
Mechanismen für KI zu suchen, ist, dass Insektengehirne sehr klein sein
müssen. Die Evolution könnte einen schlauen Trick zur Problemlösung
ergeben haben", erklärt Dyer auf Anfrage von pressetext. Aktuelle
Forschungsergebnisse zeigen, dass Bienen Bild-Interpolation zur
Gesichtserkennung nutzen. Diese Methode könnte auch für entsprechende
Computer-Software interessant sein. mehr...
Eine Gruppe um Janek von Byern, Biologe an der Universität Wien,
untersucht die Hautsekretabsonderungen von Salamandern mit der Absicht,
daraus neue Klebstoffe für medizinische Anwendungen zu entwickeln.
Dabei werden die Struktur der Klebedrüsen und insbesondere die
Zusammensetzung des Klebstoffes genau analysiert. Ziel ist es, der
Natur nachgebaute, so genannte biomimetische, Klebstoffe für die
Wundheilung zu gewinnen, die frei von gesundheitsschädlichen
Nebenwirkungen sind. mehr...
Forscher am Centre for Biomimetic and Natural Technologies der University of Bath http://www.bath.ac.uk
haben einen Roboter entwickelt, der ähnlich einem Grashüpfer springen
und wie eine Kugel rollen kann. Die Kombination der beiden
Fortbewegungsmethoden verspricht eine gute Beweglichkeit in unebenem
Terrain, sodass der "Jollbot" zur Landvermessung oder in der
Erforschung des Weltraums zum Einsatz kommen könnte. Dass die Forscher
die Inspiration für den Sprungmechanismus in der Natur gesucht haben,
ist nicht ungewöhnlich. Biologische Vorbilder werden häufig für
effiziente Lösungen in der Robotik genutzt. mehr...
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://www.mit.edu
arbeiten an einem robotischen Ankersystem, das nach dem biologischen
Vorbild einer Scheidenmuschel konzipiert ist. "Unser ursprüngliches
Ziel war es, einen leichtgewichtigen Anker zu entwickeln, der gesetzt
und dann einfach wieder gelichtet werden kann - etwas, das mit
konventionellen Geräten nicht möglich ist", erklärt Anette Hosoi,
außerordenliche Professorin für Maschinenbau am MIT. Die einfache
Muschel wurde aufgrund ihrer leistungsstarken Grabmethode als Vorbild
für den "intelligenten" Anker "RoboClam" gewählt. Das verspricht die
Möglichkeit, den Anker auf dem Meeresboden beliebig neu zu
positionieren. Außerdem soll er leicht wieder eingeholt werden können. mehr...
Ab etwa dem 20. Lebensjahr baut sich beim Menschen der Kieferknochen um
durchschnittlich 0,1 Millimeter im Jahr ab (gemessen bei
Knochenaufsicht von oben nach unten). Wenig bekannt ist, dass im Falle
eines Zahnverlusts dieser natürliche Prozess um etwa das Zehnfache
gesteigert wird, und zwar bereits am Tag eins nach dem Zahnverlust.
Weder Brücken noch Prothesen können diese beschleunigte Knochenatrophie
stoppen. Das funktioniert nur bei Implantaten, da diese wie zuvor der
echte Zahn den Kieferknochen beim Kauvorgang belasten, was einen
beschleunigten Knochenverlust verhindert. mehr...
Wenn Sie das nächste Mal Ihr Auto an die Wand
hängen wollen, reicht ein Stück Klebefilm von der Größe einer Seite aus
dem Schulheft aus. Vorausgesetzt, Sie haben eine Probe des neuesten
Nanoklebers zur Hand.
Im Prinzip ist Bionik eine ganz einfache
Wissenschaft: Zuerst ist da das Staunen über eine Wunderleistung der
Natur - beispielsweise die Fähigkeit von Geckos, ohne zu rutschen an
senkrechten Wänden und Glasscheiben empor zu laufen. Dann kommt das
eifrige Untersuchen und Experimentieren, wie die Natur in Form der
Geckofüße dieses Kunststück wohl fertig bringt - an dessen Ende
hoffentlich ein Erfolgserlebnis steht in Form eines winzigen Stückes
Klebefilm, das unser Ritual des Anheftens für immer verändern soll. mehr...
Was aussieht wie eine futuristische Skulptur, ist eine Entwicklung der Natur. Die kugeligen Sporen des Schimmelpilzes Emericella nidulans sind mit einem Protein überzogen. Das wiederum sorgt dafür, dass das Regenwasser auf der Haut von Pilzen abperlt. Neue Bilder zeigen die Nano-Welt aus nächster Nähe.
Wissenschaftler der Universität Bonn http://www.uni-bonn.de und des Forschungszentrums caesar http://www.caesar.de haben beim Schwarzen Kiefernprachtkäfer eine Vorlage zum Bau eines hochempfindlichen Infrarotsensors gefunden. Der Prachtkäfer, dessen Larven sich von frisch verbranntem Holz ernähren, verfügen über einen Sensor, der sie Feuer gewissermaßen "hören" lässt. In der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Journal of Experimental Biology berichten die Forscher über die jüngsten Erkenntnisse über die Wirkweise dieses Sensors. mehr...
Ein künstlich erschaffener Augapfel soll bald die Bildqualität unserer Fotos entscheiden verbessern. Forscher haben wieder mal nach dem Vorbild der Natur eine besondere Technik entwickelt, die alle Teile eines Bildes hundertprozentig scharf erscheinen lassen. Die Innovation könnte bald Einsatz in der Medizin finden.
US-Wissenschaftler haben eine Kamera entwickelt, deren Aufbau dem menschlichen Auge nachempfunden ist. Wie im natürlichen Vorbild fokussiert eine Linse das Licht auf eine gekrümmte Ebene. Die Digitalkamera ist auch so groß wie ein menschliches Auge. Sie ermöglicht nicht nur neue Kameradesigns, sondern stellt auch einen Schritt auf dem Weg zu bionischen Augen dar. Möglich wurde die Entwicklung von Forschern der University of Illinois at Urbana-Champaign (UIUC) http://www.uiuc.edu und der Northwestern University http://www.northwestern.edu durch einen Trick zur Herstellung eines halbkugelförmigen Pixel-Arrays. "Dieser Zugang wird uns erlauben, Elektronik einzubinden, wo das bisher nicht möglich war", ist John Rogers, Professor für Materialwissenschaften und Ingenieurwesen an der UIUC, überzeugt. mehr...
Sie wollen dem Geheimnis Schwarmintelligenz auf die Spur kommen: Verhaltensbiologen aus Leeds und Informatiker aus Lübeck. Von den kleinen Fortschritten mit Fischen und den großen Hoffnungen der Menschen. mehr...
Sie wollen dem Geheimnis Schwarmintelligenz auf die Spur kommen: Verhaltensbiologen aus Leeds und Informatiker aus Lübeck. Von den kleinen Fortschritten mit Fischen und den großen Hoffnungen der Menschen. mehr...
Die Drüsenhaare der südafrikanischen Pflanze Roridula gorgonias sondern ein extrem klebriges, visko-elastisches, harziges Sekret ab. Damit werden zahlreiche fliegende Insekten mit beachtlicher Körpergröße wie beispielsweise Schmeißfliegen oder Motten gefangen. Die spezialisierten Weichwanzen Pameridea roridulae leben in Symbiose mit dieser Pflanze und laufen über deren klebrige Oberfläche ohne festzukleben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart haben nun auf der Wanzenoberfläche einen dicken, schmierigen Film entdeckt, der abgeschieden wird und als Anti-Haft-Schicht wirkt: Er verhindert das Ankleben der Wanzen auf der klebrigen Pflanzenoberfläche.
Bloß nicht das Nest und damit die eigene Operationsbasis verraten: Bei der Futtersuche sparen Hummeln die unmittelbare Umgebung des Nests aus um keine Feinde anzulocken. Solche "Pufferzonen" sind auch von Fledermäusen oder weißen Haien bekannt. Und ein ähnliches Muster findet sich auch bei Serienmördern, wie Kriminalforscher berichten. Serienmörder finden ihre Opfer oft relativ nah am Heimatort - aber fern genug, um von Nachbarn oder Freunden nicht erkannt zu werden. mehr...
Mit dem "DelFly Micro" haben Forscher der Technischen Universität Delft http://home.tudelft.nl/en ein "Micro Air Vehicle" (MAV) entwickelt, das nur knapp drei Gramm auf die Waage bringt. Das zehn Zentimeter große libellenartige Fluggerät trägt eine Kamera als Nutzlast und wird heute, Mittwoch, mit einem Demonstrationsflug in Delft präsentiert. Das ferngesteuerte DelFly Micro bildet dabei nur einen Zwischenschritt in der Miniaturisierung. "Wir wollen immer kleinere Geräte entwickeln, letztendlich so winzig wie eine Fruchtfliege", sagt Bart Remes, Entwickler des DelFly http://www.delfly.nl, im Gespräch mit pressetext. Außerdem soll ein vollständig autonomer Flug des MAV erreicht werden - was mit einem größeren Vorgänger bereits gelungen ist. mehr...
Ein Forscherteam aus Indien und Japan haben eine spezielle "Mikronadel" erfunden, die auf dem Saugrüssel einer Stechmücke basiert. Die Nadel, die einen Außendurchmesser von nur 60 Mikrometer hat und damit in etwa dem Durchmesser eines menschlichen Haares entspricht, verursacht beim Stechen in die Haut keinen Schmerz. mehr...
Individuelle Knochenimplantate, die in ihrer Struktur dem natürlichen Knochen gleichen, lassen sich leicht fertigen: Ein Simulationsprogramm berechnet zunächst die innere Struktur und Porosität; eine Rapid-Prototyping-Maschine "backt" aus Metallpulver das Implantat. mehr...
Marine Kleinstlebewesen vollbringen ein interessantes Kunststück: Sie besitzen harte Skelette, die sie vor den Attacken ihrer Fressfeine schützen, und sind gleichzeitig leicht genug, damit sie nicht in tiefe, lichtarme Meeresregionen abdriften. mehr...
Die Baupläne von Kieselalgen sollen in Zukunft auch technischem Equipment als Vorbild dienen. Im Juni ist am Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung http://www.awi.de in der Helmholtz-Gemeinschaft das virtuelle Helmholtz-Institut PlanktonTech gegründet worden. Beteiligt ist daran auch das Fachgebiet Bionik und Evolutionstechnik der TU Berlin http://www.tu-berlin.de. Zunächst werden sich die Forscher mit der Grundlagenforschung an Diatomeen (Kieselalgen) beschäftigen. Langfristig können ihre Erkenntnisse dabei helfen, neue Baustoffe und Prinzipien für den Leichtbau zu entwickeln oder leichtere Autos zu bauen. mehr...
Mit Rädern und Beinen überwinden Roboter elegant Hindernisse in der Horizontalen. Wie eine Kakerlake kann nun eine Maschine mit Raupenketten auch Wände senkrecht hoch klettern. Der etwa 25 Zentimeter große Roboter nutzt dazu elektrostatische Haftkräfte, die mit kleinen, elektrisch schaltbaren Plättchen aufgebaut werden können. Einen ersten Prototyp dieses mechanischen Klettermeisters präsentieren amerikanische Wissenschaftler auf der IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) in Passadena. mehr...
Insekten liefern immer wieder Anregungen und Ideen für die Technik. So arbeiten Forscher weltweit beispielsweise an ultra-dünnen Abbildungssystemen nach dem Vorbild des Insektenauges. Nun ist es gelungen, das Prinzip der Überauflösung aus der Natur, die so genannte Hyperacuity, in ein technisches Modell zu übertragen und scharf sehende, künstliche Facettenaugen zu entwickeln. mehr...
Dem Biophysiker Sebastian Rammensee an der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, den natürlichen Herstellungsprozess von Spinnenseide-Fäden im Labor nachzubauen.
Bereits Leonardo da Vinci hat sich Ideen für technische Erfindungen aus der Natur geholt. Diese Strategie heißt heute Bionik und wird in fast allen wissenschaftlichen Bereichen angewandt. Michael Hermann vom Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE) hat die Wärmetauscher von Sonnenkollektoren optimiert, indem er sich an der Natur orientiert hat, berichtet das Handelsblatt. Egal ob bei Energiegewinnung, Verkehrsplanung oder der Entwicklung von Sportschuhen suchen Wissenschaftler in der Natur nach Lösungen. mehr...
Eine Gruppe von Wissenschaftlern am Mechanical Systems Laboratory an der University of Delaware http://mechsys4.me.udel.edu hat einen Mechanismus entwickelt, mit dem es möglich ist, Flügelschlagbewegungen von Vögeln nachzuahmen und mit dieser Technik Mini-Flugzeuge zu lenken. Das berichtet der NewScientist. Die sogenannten "Micro Air Vehicles" (MAV) sind kleine Fluggeräte, die beispielsweise zur Messung von Emissionen oder zur Erfassung von meteorologischen Daten zum Einsatz kommen. Ebenso finden sie Anwendung bei der Überwachung von Staus aus der Vogelperspektive oder Aufklärung im Rahmen militärischer Anwendungen mehr...
Vorbild Natur: Eine kleine Gewitterfliege wehrt Ameisen erfolgreich mit einem körpereigenen Sekret ab. Deutschen Wissenschaftlern ist es nun gelungen, das Abwehrsekret künstlich nachzubauen und entsprechend zu modifizieren. Dabei wurde auch eine bisher unbekannte Verbindung entdeckt.
Ein rund 15 Zentimeter großes, robotisches Spionageflugzeug nach dem Vorbild einer Fledermaus mit vielseitigen Sinnen zur Datensammlung hat die US Army in Aussicht gestellt. Notwendige mikroelektronische Systeme bis hin zu einem Echolokations-System sollen Forscher des University of Michigan College of Engineering http://www.umich.edu am eigens dazu eingerichteten Center for Objective Microelectronics and Biomimetric Advanced Technology (COM-BAT) entwickeln. Die Techniker wollen die Effizienz existierender Technologien verbessern und die Miniaturisierung vorantreiben, um den Roboter nach biologischem Vorbild zu realisieren. mehr...
Bionik: Natur als unendliche Fundgrube für spezielle Anwendungen
Seegurken haben die erstaunliche Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit ihre weiche Haut in eine harte steife Oberfläche zu verwandeln, wenn sie bedroht werden. Forscher haben nun das Geheimnis der Seegurkenhaut gelüftet und ein Material erzeugt, das genau auf diesem Wirkprinzip basiert, berichtet das Wissenschaftsmagazin Science. Die Anwendungen für dieses Material sind mannigfaltig und reichen von Elektroden für ein künstliches Nervensystem bis hin zu neuartigen Prothesen. mehr...
Die bizarren Meeresbewohner können zum Schutz vor Feinden innerhalb von Sekunden ihre weiche Haut verfestigen. US-Forscher haben die flexiblen Eigenschaften von Seegurken-Haut nun auf einen Kunststoff übertragen. Damit sollen Hirnschrittmacher zur Therapie von Parkinsonpatienten ausgestattet werden.
In "Per Anhalter durch die Galaxis“ stopft Ford Prefect seinem Freund Arthur Dent einen kleinen Fisch ins Ohr. Fortan versteht Arthur alle Menschen und Wesen auch aus den fernsten Galaxien. Nur: Die Wirklichkeit hat die Fiktion längst eingeholt. mehr...
Forscher haben einen Schwimmanzug konstruiert, der fünf Prozent weniger Widerstand leistet als sein Vorgängermodell. Dazu wurden Körper von hunderten Schwimmern vermessen, um die Stellen zu bestimmen, die am meisten Wiederstand verursachen. Bisherige Bilanz des Anzuges: drei neue Weltrekorde mehr...
Nach dem Vorbild des biogenen Minerals Perlmutt haben Schweizer Forscher einen Verbundwerkstoff entwickelt, der dem Original in Stärke und Zähigkeit nahe kommt. mehr...
Geckos sind bekannt dafür, dass sie kopfüber am Plafond laufen können, ohne herunterzufallen. Die Adhäsion ihrer Füßchen basiert auf winzigkleinen Härchen. mehr...
Bei vielen Insekten gleicht die Paarung im Flug einem waaghalsigen Rodeoritt: So fliegen z.B. männliche Holzbienen von hinten über die Weibchen und injizieren ihre Spermien. Mit welchem Trick es ihnen dabei gelingt, nicht abgeworfen zu werden, haben jetzt Bonner Forscher herausgefunden. mehr...
Im Jahr 2008 wird erstmalig der Internationale Bionic Award vergeben. Er wird von der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. mehr...
Statt sich mit Nadel und Faden abzumühen, könnten Chirurgen in einigen Jahren einfach zu Klebstoff greifen, um Implantate mit lebendem Gewebe zu verbinden. Beim Innovationswettbewerb zur Förderung der Medizintechnik, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 1999 jährlich ausschreibt, war das Bremer Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM mit der Idee eines medizinischen Klebstoffs erfolgreich: Zusammen mit seinen Partnern kann es nun mit einem Zuschuss von 300 000 Euro für ein Schlüsselexperiment rechnen. mehr...
Frösche kleben an Blättern, Heuschrecken schreiten spiegelglatte Wände empor. Kein Klebstoff der Welt schafft diesen Spagat zwischen Haftkraft und Lösbarkeit - oder etwa doch?
Inspiriert von den Haftfäden von Muscheln haben Forscher einen multifunktionalen Klebefilm entwickelt. Die Wissenschaftler um Phillip Messersmith von der Northwestern-Universität in Evanston hatten die Zusammen-setzung der klebenden Muschel-Proteine analysiert und ein Material mit ähnlichen Eigenschaften hergestellt.
Wenn sich ein Blutgefäß durch Ablagerungen verengt und zu verschließen droht, weiten Ärzte die enge Stelle auf und setzen einen Stent: ein kleines flexibles Röhrchen, das das Gefäß offen hält. mehr...
Die kreativen Ideen des „Ingenieurbüros Natur“ zu verstehen und technisch umzusetzen – darum geht es in der Wissenschaftsdisziplin Bionik: Sie führt Biowissenschaften mit technischen Disziplinen zusammen. Bisher mangelt es jedoch häufig an der Umsetzung bionischer Erkenntnisse in die technische Nutzung. Der Grund: Für physikalisch-ingenieurtechnisch geprägte Entwickler und Konstrukteure sind die ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten der Bionik oftmals schwer zugänglich. Ein neues Kooperationsprojekt des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll Abhilfe schaffen: Bis 2010 sollen technische Regeln – so genannte VDI-Richtlinien – zur Bionik ausgearbeitet werden. „Sie sollen die Umsetzung bionischer Entwicklungen in technische Anwendungen erleichtern – und damit Innovationen zur Umweltentlastung fördern“, erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die DBU fördert das Projekt mit 270.000 Euro. Das IBZ ist Mitglied der neugegründeten Fachkommission
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.vdi.de/7625.0.html mehr...
Er stammt aus Zentralafrika und orientiert sich mittels schwacher elektrischer Felder: der Elefantenrüsselfisch. Forscher der Uni Bonn wissen, wie gut das funktioniert: In völliger Dunkelheit können die Tiere sogar das Material von Objekten unterscheiden - oder tote Organismen von lebendigen. mehr...
Festkrallen wie ein Eichhörnchen oder Greifen wie ein Faultier – Die Entwickler von „Klettermaxe" haben die Qual der Wahl. Nach dem Vorbild von Tieren bauen Forscher sich selbstständig bewegende Roboter. Später sollen sie Rohrsysteme und Kabel überprüfen. mehr...
Zwei Oberflächen haften fest aneinander, lösen sich voneinander, haften wieder aneinander - auf Befehl. Was ein Forscherteam von den Universitäten Sheffield (UK) und Bayreuth da entwickelt hat, widerspricht eigentlich unserer Erfahrung aus dem täglichen Leben. mehr...
Zwei Oberflächen haften fest aneinander, lösen sich voneinander, haften wieder aneinander - auf Befehl. Was ein Forscherteam von den Universitäten Sheffield (UK) und Bayreuth da entwickelt hat, widerspricht eigentlich unserer Erfahrung aus dem täglichen Leben
Metin Sitti von der Carnegie- Mellon- Universität in Pittsburgh hat einen Roboter konstruiert, der wie sein natürliches Vorbild die Oberflächenspannung nutzt und auf dem Wasser laufen kann.
Den vom Smog grau verhangenen Himmel wollte man dem Gast aus Deutschland nicht als Hintergrund zumuten. Die Probleme von Umweltverschmutzung und Klimawandel sind so groß, dass sie sogar das politische Tagesgeschäft prägen, bis zu Fragen des Protokolls. Umweltfragen spielten aber auch in der Berichterstattung über den China-Besuch eine ebenso große Rolle wie die Frage der Menschenrechtsverletzungen. Und drittens: Deutsche Umwelttechnologien sind längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Wissenschaftler des Nationalen Forschungsrates CNR http://www.cnr.it und der National Enterprise for nanoScience and nanoTechnologies an der Scuola Normale Superiore http://www.nest.sns.it in Pisa haben ein in Tiefseequallen enthaltenes Protein entdeckt, das als Kontrastmittel zur Aufspürung von Krebszellen und deren Abtötung dienen könnte. mehr...
Absolut haftfest und auch unter Wasser extrem klebrig: Diese Eigenschaften zeichnen einen neuen Spezialkleber aus, den US-Forscher nach dem Vorbild von Geckofüßen und Muscheln entwickelt haben. Anwendungsgebiete liegen in der Medizin, der Industrie und dem Militär.
Das schottische Unternehmen Touch Bionics http://www.touchbionics.com hat die Verfügbarkeit der ersten bionischen Hand angekündigt. Die "i-Limb" genannte künstliche Hand ist laut eigenen Angaben die erste erhältliche Prothese mit fünf individuell angetriebenen Fingern, die sich wie eine echte menschliche Hand verhält. Die ersten Patienten werden in US-Großkliniken bereits mit i-Limb ausgestattet, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. Zu den ersten Empfängern gehören Veteranen des Irakkriegs. mehr...
Fast alle Lebewesen des Meeres werden in irgendeiner Art vom Menschen genutzt. Eine Tiergattung scheint allerdings bis jetzt in Europa davon verschont geblieben zu sein: Quallen. Bisher gab es in asiatischen Kochbüchern Rezepte für Quallengerichte, aber das konnte der großen Quallenplage vor den Küsten Japans keinen Einhalt gebieten. Nun haben Forscher entdeckt, dass der Schleim, den Quallen produzieren, für die Kosmetik- und Pharmaindustrie einen wertvollen Rohstoff darstellt, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. mehr...
Spinnenseide könnte schon bald in der Humanmedizin als Reparatur von geschädigten Nerven Verwendung finden. Die beiden Wissenschaftlerinnen Christina Allmeling und Kerstin Reimers-Fadhlaoui der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) http://www.mh-hannover.de haben für ihre Arbeit nun den Innovationspreis der Deutschen Hochschulmedizin 2007 erhalten. mehr...
Eine neuartige intraneurale Hörprothese soll die Hörleistung von Gehörlosen dramatisch verbessern. Zu diesem Schluss kommt ein Wissenschaftsteam um John Middlebrooks und Russell Snyder vom Kresge Hearing Research Institute http://www.khri.med.umich.edu an der Universität von Michigan in Ann Arbor. Der Prototyp des Implantats wurde gerade erfolgreich an Katzen getestet, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin Journal of the Association for Research in Otolaryngology. mehr...
IBM entwickelt Vakuum-Isolierungen für Computer-Chips. Das neue Verfahren verspricht eine Leistungssteigerung um 35 Prozent bei 15 Prozent weniger Stromverbrauch.
Die Aerodynamik des Fledermausflugs war bislang noch weitgehend unerforscht. Nun haben jedoch Wissenschaftler herausgefunden, dass diese viel komplexer ist als bei vergleichbar kleinen Vögeln. Sie analysierten dazu die Strömungen und Wirbel, welche sich während des Flügelschlags an den Membranschwingen kleiner Blütenfledermäuse bilden. Wie die Biologen in der aktuellen Ausgabe von Science berichten, sind die neuen Erkenntnisse auch für den Flugzeugbau von Interesse: Denn aus den Resultaten lassen sich unter Umständen Prinzipien für den Bau besonders wendiger Flieger ableiten. mehr...
Wissenschaftler der Northwestern University in Chicago sind auf die Idee gekommen, ein U-Boot zu konzipieren, das ähnlich wie Fische schwache elektrische Felder zur Bestimmung der Position benutzt. Besonders unbemannte Boote könnten so sicherer werden, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist Online http://www.newscientist.com.
Perlmutt schillert nicht nur samtig bunt, es ist auch sehr hart, steif und widerstandsfähig – und hat damit auch in der Technik sehr begehrte Eigenschaften. Jetzt haben Wissenschaftler ein künstliches Material aus Titandioxid und organischen Polymeren hergestellt, das das Bauprinzip des Perlmutts imitiert. Und tatsächlich ist das neue Verbundmaterial härter als eine Schicht reinen Titandioxids. mehr...
Ein Modell, wie Delfine ihre Zähne nutzen, um damit Schallwellen zu empfangen liefert neue Ansätze zur Entwicklung verbesserter Sonarsysteme. Darüber berichten englische Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Bioinspiration & Biomimetics". "Die Ergebnisse könnten vor allem dazu beitragen, das Sonar in seichten und trüben Gewässern zu verbessern", sagt Peter Dobbins von SEA Group LTD http://www.sea.co.uk/ in Bristol gegenüber pressetext. Dies würde es etwa die Suche nach Seeminen erleichtern. mehr...
Deutschland ist der weltweit zweitgrößte Produzent und Nutzer von Industrierobotern - und könnte diese Position in Zukunft noch weiter ausbauen. Da Roboter schnelle und präzise Bewegungen auch dann ausführen müssen, wenn sie große Lasten tragen, werden sie massiv ausgelegt, mit starren Gliedern und Gelenken. Die Bauteile mit ihren unnachgiebigen Bewegungen stellen bei einer Kollision mit den Mitarbeitern im Betrieb eine Gefahr dar, weshalb sie abgeschirmt werden müssen. mehr...
Sie sind flexibel, manövrieren durch enge Wälder und schaffen eine 180-Grad-Wende in weniger als einer Sekunde: Die Aerodynamik von Flughunden gibt Forschern Rätsel auf. Videoaufnahmen könnten jetzt Lösungen liefern. mehr...
In Dimensionen von Nanometern bewegen sich Entwickler neuester High-Tech-Textilien, die in der Lage sind, sich selber zu reinigen. Vorbilder finden die Wissenschaftler dafür in der Pflanzenwelt, wo es der Lotus in puncto Selbstsäuberung zur Perfektion gebracht hat. mehr...
Für einen Sportler sind gallertartige Muskeln kein Grund zur Freude - für Materialwissenschaftler schon: Sie haben aus einem Gel und Siliziumnadeln einen Werkstoff entwickelt, der wie ein Muskel arbeitet. Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe von Science berichten, griffen sie dabei auf ein einfaches, aber äußerst effektives Prinzip der Natur zurück. Sie nutzten die Fähigkeit von Gelen, Wasser aufzunehmen und abzugeben und dabei mechanische Arbeit zu verrichten - ganz so, wie es auch Pflanzen können. mehr...
Tintenfische nutzen ein ausgeklügeltes Reflektorsystem, um sich ihrer Umgebung perfekt anzupassen: Die unterste Schicht ihrer Haut besteht aus bislang unbekannten Eiweißverbindungen, die das gesamte auftreffende Licht vollständig zurückwerfen. Das hat ein amerikanisches Forscherteam um Roger Hanlon vom Labor für Meeresbiologie in Woods Hole entdeckt. Mithilfe dieser Superreflektoren gelingt es den Tieren, in weißem Licht weiß zu erscheinen und im bläulichen Licht der Ozeane eine blaue Farbe anzunehmen, was sie für Feinde nahezu unsichtbar macht. Die für diese ungewöhnlichen optischen Eigenschaften verantwortlichen Proteine könnten in Zukunft etwa für die Entwicklung von Tarnsystemen oder optischen Bauteilen verwendet werden. mehr...
Durch eine rillenförmige Struktur ihrer Schuppen gelingt es Haien, den Strömungswiderstand beim Schwimmen zu minimieren. Diesen »Riblet-Effekt« nutzt ein neues Lacksystem, um auch Fahr- und Flugzeugen zu mehr Aerodynamik zu verhelfen mehr...
Viele Spinnen weben Netze und spinnen Fäden mit Hilfe spezieller Drüsen am Körper. Andere Arten wie die haarigen Vogelspinnen nutzen als Kletterhilfen feine Härchen. Dass entgegen der bisherigen Meinung auch die Vogelspinnen eine Form von Haftseide herstellen und zur Fortbewegung nutzen, hat jetzt eine Forscherin herausgefunden. mehr...
Geht es nach Zdenek Cerman und seinen Kollegen, muss bald niemand mehr fürchten, sich beim Schwimmen die Blase zu verkühlen: Sie entwickeln Bademode, die sofort wieder trocken ist, sobald der Schwimmer aus dem Wasser steigt. Die Forscher der Universität Bonn und des Instituts für Textil- und Verfahrenstechnik in Denkendorf sind dafür heute mit dem Erfinderpreis NRW ausgezeichnet worden. Ein erster Textil-Prototyp existiert schon: Der Stoff kann vier Tage lang in unbewegtem Wasser liegen, ohne nass zu werden. mehr...
Gierige Fressfeinde, Salzwasser und ein Wasserdruck von etwa zwei Bar - Wer unter solchen Bedingungen überleben will, muss sich schon eine harte Schale zulegen. Steht einem dafür nicht viel mehr als Kalk, also Kalziumkarbonat, zur Verfügung, ist das eine große Herausforderung. Zu 97 Prozent besteht die Schale der Meeresschnecke aus dem an sich brüchigen Material. Und dennoch ist es dem Tier gelungen, sich einen Schutzschild aus Perlmutt zu bauen, von dessen Widerstandsfähigkeit Ingenieure nur träumen können. mehr...
Israel will im Krieg künftig futuristische Miniwaffen einsetzen. Ein Flugroboter von der Größe einer Hornisse soll potentielle Ziele fotografieren, Feinde verfolgen und töten, berichtet eine israelische Tageszeitung. mehr...
Es gibt viele Regionen, die sind für den Menschen einfach nicht zugänglich oder viel zu gefährlich. Dann greift man gerne auf Roboter zurück. Doch diese sind längst nicht so weit entwickelt, wie es Science-Fiction-Filme vorgaukeln. Vor allem wenn es steil nach oben geht, hinken Roboter der Natur noch weit hinterher.
Eintauchen in die Welt der großen und kleinen technischen Erfindungen, die ihre Vorbilder in der Natur haben – dazu laden die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Bionik-Kompetenz-Netz BIOKON e.V. mit der gemeinsamen Ausstellung „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ ein. Am Sonntag, 5. November, wird sie um 11 Uhr eröffnet im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU in Osnabrück von Dr. Rudolf Bannasch, Vorstandsvorsitzender von BIOKON e.V., und DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die Veranstaltung ist öffentlich. Ab dem 6. November kann die Ausstellung montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr besucht werden.
"Verständlichen Zugang zu faszinierenden Details aus der Natur schaffen"
Das Wort „Bionik“ setzt sich zusammen aus Silben der Begriffe „Biologie“ und „Technik“: „Mit dieser Ausstellung – der vierten DBU-eigenen – möchten wir einen allgemein verständlichen Zugang zu faszinierenden Details aus der Natur schaffen, die Vorbild für technische umweltfreundliche Verfahren und Produkte sind“, erklärt Brickwedde das Konzept. „Vor allem Klassen ab dem 7. Schuljahr sprechen wir an. Aber auch jüngere Kinder möchten wir für diese spannende Zukunftswissenschaft interessieren, zum Beispiel über die Figuren Gecko ‚Bio’ und Roboter ‚Nik’“, fügt Bannasch hinzu.
Eintritt und Führungen kostenlos - Begleitmaterial ab Klasse 7
Eintritt und Führungen sind kostenlos. Für Führungen ist eine rechtzeitige Absprache und Anmeldung im ZUK erforderlich (Ansprechpartnerin: Eva Kolb, Tel.: 0541/9633-921). Flankierend wird das ZUK Begleitmaterial (geeignet ab Klasse 7) und ein Vortragsprogramm anbieten. Als Wanderausstellung konzipiert, geht sie ab Anfang 2008 deutschlandweit auf Reise; während dieser Zeit ist ein Ausleihen möglich. Mehr Informationen beim ZUK der DBU: Kerstin Schulte, Tel.: 0541/9633-941 und Meike Wunderlich, Tel.: 0541/9633-920. mehr...
Die bionische Hand von Touch Bionics ist das
erste im Handel erhältliche Produkt mit dem i-LIMB System von Touch
Bionics, das zu einem Komplettsystem für endoskelettale Prothesen der
oberen Gliedmaßen ausgeweitet wird - vom Ersatz für einzelne Finger
bis hin zu kompletten, modularen Schulter-Arm-Prothesen. mehr...
In Zukunft könnten Roboter vielleicht ganz einfach die Decke hochklettern: Forschern des Max-Planck-Instituts für Metallforschung http://www.mf.mpg.de in Stuttgart ist gemeinsam mit der Gottlieb Binder GmbH eine besondere Erfindung gelungen, die sie aus dem Tierreich abgeschaut haben: Die Fußsohlen von verschiedenen Käfern sind mit speziell geformten Mikrohärchen ausgestattet, an denen sich winzige an Pilzköpfchen erinnernde Strukturen befinden. Diese Konstruktion erlaubt es den Tieren auch Kopfüber an den Wänden zu laufen. Die Tiere wenden "Nanotechnologie" also bereits seit Jahrmillionen an. mehr...
Nachgebildete Schnurrbarthaare sollen Roboter der Zukunft noch sensibler machen. Forscher der Northwestern University in Evanston/Illinois haben solche artifiziellen Schnurrbarthaare aus Federstahl nachgebaut, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com. In Zukunft sollen Roboter damit ausgestattet werden, um noch genauere Daten zu sammeln - etwa bei der Erkundung fremder Planeten, in der Tiefsee oder gar im Inneren von Pipelines. mehr...
Schön sind die Blüten des Lotos – und immer makellos sauber. Wassertropfen perlen von der wasserabweisenden Oberfläche einfach ab und waschen dabei jedes Stäubchen weg. Eine solche selbstreinigende Oberfläche fänden auch wir sehr praktisch: Nie mehr Auto putzen, Häuserfassaden, die nicht vergrauen, an potenziellen Anwendungsfeldern mangelt es nicht. Bisher konnte die Technik die Natur aber nur mit bedingtem Erfolg nachahmen. Japanische Forscher um Kingo Uchida und Shinichiro Nakamura haben nun eine Substanz aus der Klasse der Diarylethene synthetisiert, deren Oberfläche „auf Befehl“ super-wasserabweisend wird. mehr...
Der Fluch vieler Hochzeitsvideos - das Gesicht der Braut vor einem Fenster, so dunkel, dass keine Gesichtszüge erkennbar sind. Dies könnte bald Vergangenheit sein. Ein australischer Wissenschaftler hat ein Verfahren zur Anfertigung digitaler Videos entwickelt, bei dem er den Sehvorgang von Insekten nachahmt und so jedes Detail auf einem Video sichtbar macht. mehr...
Aufgrund verschiedener architektonischer Schwierigkeiten können auf Jahre hinaus nur Gebäude mit höchstens 700 Meter Höhe konstruiert werden. Trotzdem planen viele berühmte Architekten noch höhere Konstruktionen, in der Hoffnung, dass die Technologie eines Tages den Durchbruch erreicht. mehr...
Madison - Ein künstliches Miniaturauge nach dem Vorbild des Menschen haben US-Forscher entwickelt: Eine weiche Linse wird von einem künstlichen Muskel gehalten, der die Linse verformt. Damit verändert sich deren Brechkraft und so auch der Ort, auf den die Linse fokussiert ist. Den Wissenschaftlern um Hongrui Jiang von der Universität Wisconsin in Madison schwebt nicht in erster Linie ein medizintechnischer Ersatz für Erblindete vor, sondern ein Kunstauge für technische Anlagen, etwa für miniaturisierte Chemieanlagen, in denen optisch Reaktionsparameter gemessen werden sollen. mehr...
Forscher haben einen Weg aufgezeigt, mit dem der Menschheitstraum einer Unsichtbarkeits-Tarnkappe Realität werden kann. Um ein Objekt unsichtbar zu machen, muss eine optische Illusion erzeugt werden, die suggeriert, dass dieses gar nicht vorhanden ist. "Man kann diesen Effekt dadurch erreichen, dass man Lichtwellen ablenkt und um das Objekt in einem umgebenden Tarnmaterial herumbeugt", erklärt Ulf Leonhardt, Professor für Theoretische Physik an der St. Andrews University in Schottland http://www.st-andrews.ac.uk, im pressetext-Interview.
Das Istituto Italiano di Tecnologia http://www.iit.it mit Sitz in Rom bereitet die Entwicklung eines humanoiden Roboters mit bisher unerreichten Erkennungs- und Interaktionsfähigkeiten vor. Der als Prototyp geplante "RobotCub", dessen Entwicklungskosten von 8,5 Mio Euro von der EU-Kommission finanziert werden, wird die Grösse eines zweieinhalbjährigen Kindes haben. Er soll im Jahr 2009 seine ersten Geh- und Greifbewegungen machen. An dem Projekt sind Fachleute für Nanotechnologie, Robotertechnik und Neurologie der Universitäten von Genua, Ferrara, Lissabon, Lausanne, Salford, Uppsala, Tokyo, Zürich, Pisa und Boston beteiligt. mehr...
Eine Qualle stand Modell für den Sonnenhut »Medusa«. Seine Erfinderin ist die koreanische Studentin Sang-Eun Oh von der Berliner Hochschule der Künste. Die Kopfbedeckung entstand in einem Design-Projekt, das biologische Formen in technische Anwendungen überträgt - Fachbegriff »Bionik«. mehr...
Das Malik Management Zentrum St. Gallen stellt demnächst bereit: Die Best-Of DVD zum 1. Internationalen Bionik-Kongress für das Top-Management, der im März 2006 in Interlaken statt gefunden hat. Wir werden sie nach Fertigstellung zum Download bereitstellen. mehr...
Providence/Bloomington (pte/12.04.2006/10:30) - Der kräftigste Klebstoff natürlichen Ursprungs wird
nicht wie bisher vermutet von Geckos, Muscheln oder Seepocken erzeugt
sondern von einer im Wasser lebenden Bakterienart. mehr...
Bristol/Edinburgh
(pte/31.03.2006/06:05) - Wissenschaftlern der Universität von Bristol könnte
es bald gelingen, Mikrophone nach dem Vorbild des Gehörs von Heuschrecken zu
entwickeln. mehr... mehr...