An superhydrophoben, also stark wasserabweisenden Oberflächen perlen nicht nur Wassertropfen und Schmutzteilchen ab, sondern auch Seepocken und anderes Getier, das sich auf Schiffsrümpfen gerne ansiedelt und weder von Kapitän noch Reeder besonders geschätzt werden. Das macht diese Materialien nicht nur für schmutzresistente Alltagsgegenstände, sondern auch für das milliardenschwere Geschäft der Antifouling-Anstriche interessant.
Mit dem robotischen Exoskelett "Rex" kann ein Rollstuhlfahrer wieder gehen. Das hat der Neuseeländer Hayden Allen ausprobiert. Der durch eine Rückenmarksverletzung gelähmte Mann ist einer der ersten, der am eigenen Leib den Nutzen der Roboterbeine erleben konnte. Noch dieses Jahr will das Unternehmen Rex Bionics http://www.rexbionics.com sein System in Neuseeland auf den Markt bringen. Ab 2011 soll Rex an den Rollstuhl Gefesselten in aller Welt neue Möglichkeiten wie das Stiegensteigen eröffnen.
Die spezielle Kristallform der Aragonitkristalle im Perlmutt kann durch einen Transformationsprozess nachgebildet werden. Dieser Nachweis ist dem Forscherteam um Dirk Volkmer vom Lehrstuhl für Festkörperchemie an der Universität Augsburg http://www.physik.uni-augsburg.de gelungen. Dabei spielt "flüssiges" an der Kristallisation gehindertes Calciumcarbonat eine entscheidende Rolle. Die Erkenntnis ist ein weiterer Schritt zur Entwicklung von innovativen Materialien, die die gleichen positiven Eigenschaften aufweisen wie Perlmutt.